Onboarding versteht sich als Einführung eines neueingestellten Mitarbeiters in seinen zukünftigen Tätigkeitsbereich. Die richtige Integration eines neuen Kollegen in die betrieblichen Abläufe wirkt sich mittelbar auf die Wirtschaftlichkeit kleiner Unternehmen aus. Gerade in einem kleinen Kreis von Beschäftigten ist es wichtig, dass ein gutes Betriebsklima herrscht und jeder weiß, wie er seinen Aufgabenbereich am besten bewältigt.

Motivierte Mitarbeiter tragen nachhaltig zum wirtschaftlichen Erfolg eures Unternehmens bei. Für dieses Ziel müssen auch die Verantwortlichen in kleinen Unternehmen ihren Beitrag leisten. Denn passieren in den ersten Wochen oder Monaten zu viele Pannen, verliert ein neuer Angestellter schnell seine Motivation. Im Extremfallfall endet das Arbeitsverhältnis mit einer Kündigung während der Probezeit.

Um diesem Szenario vorzubeugen, empfiehlt sich ein gutes Onbarding-Konzept, das im Vorfeld geplant und vom ersten Arbeitstag des neuen Mitarbeiters an umgesetzt wird. Unterstützung erhaltet ihr dabei durch innovative Software, die euch dabei unterstützt den Onboarding-Prozess zu steuern und zu optimieren. Besonders leicht und intuitiv nutzbar ist „My Onboarding“ von Haufe. Das Programm hilft dabei alle administrativen Aufgaben zu strukturieren und ihr könnt alle wichtigen Dokumente an einem Ort sammeln.

Onboarding – auch für kleine Unternehmen unverzichtbar

Fachkräfte spielen in kleinen Unternehmen eine entscheidende Rolle. Die Suche nach Personal, das maßgeblich dazu beiträgt die unternehmerischen Ziele zu erreichen, gestaltet sich in Zeiten des Fachkräftemangels noch schwieriger als früher. Umso wichtiger ist es für ein kleines Unternehmen, einen Mitarbeiter zu halten, der sich als überdurchschnittlich effektiv erweist.

Unter diesem Aspekt kann ein guter Onbarding-Prozess für ein kleines Unternehmen als geradezu unverzichtbar angesehen werden. Umso vorbereiteter das Unternehmen auf den neuen Kollegen ist, umso eher fühlt dieser sich wohl und kann seine Stärken im Arbeitsalltag unter Beweis stellen.

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Wie begeisterndes Onboarding zur Produktivität beiträgt

Ein begeisterndes Onboarding kann die Produktivität eures Unternehmens steigern. Für diesen Erfolg sollte das Festlegen und Befolgen von Onboarding-Aufgaben in den Unternehmensalltag integriert werden.

Begeisterndes Onboarding fängt nicht erst an, wenn der Mitarbeiter mit der Arbeit beginnen möchte. Das Onboarding ist ein Prozess, der gleich nach der Entscheidung für die Einstellung des neuen Mitarbeiters beginnt. Reagiert ein Arbeitgeber zu langsam mit der Zusage oder dem Zusenden des Arbeitsvertrages, sieht sich ein guter Bewerber schnell nach anderen Arbeitgebern um.

Ein erfolgreiches Onboarding sieht vor, dass ein Mitarbeiter an seinem ersten Arbeitstag freundlich empfangen wird und sein Arbeitsplatz vollständig eingerichtet ist. Zur Verbesserung des Onboarding-Prozesses trägt es bei, wenn dem neuen Kollegen in den ersten Wochen ein fester Ansprechpartner zur Seite gestellt wird. Dem Neuen muss das Gefühl vermittelt werden, dass er bei fachlichen und organisatorischen Problemen nicht allein ist.

Praktische Maßnahmen für ein erfolgreiches Onboarding in kleinen Unternehmen

Für die Umsetzung eines erfolgreichen Onboarding-Prozesses sollte ein kleines Unternehmen die folgenden Tipps in die Onboarding-Aufgaben integrieren:

Onboarding vor dem Start

In dem kleinen Unternehmen sind Regeln für die Begrüßung festgelegt. Der Arbeitsplatz ist vollständig eingerichtet. Ein langjähriger Kollege steht als fester Ansprechpartner für den Neuankömmling bereit.

Laufendes Onboarding

Über den ersten Tag hinaus spielt die Einarbeitung und das soziale Integrieren in den Betriebsablauf eine zentrale Rolle. Als wirkungsvoll erweist es sich, den neuen Kollegen nach ein paar Wochen um ein Feedback zu bitten.

Außerplanmäßiges Onboarding

Der neue Kollege muss wissen, dass er außer seinem festen Ansprechpartner jederzeit auf den Chef und die anderen Kollegen zukommen kann, wenn sich Fragen sozialer oder fachlicher Art ergeben. 

            – in freundlicher Zusammenarbeit mit Haufe Onboarding –

Kategorien: Selbstständig

  • Christine sagt:

    Das stelle ich mir in der aktuellen Situation gar nicht so einfach vor. Zumindest unser Nachbar hat im neuen Job eigentlich noch gar keinen kennen gelernt, für den ging’s gleich ins Homeoffice. Ach ja, Corona… 😉

    Ah, so habe ich das noch gar nie gesehen. Mir persönlich fällt es nicht so leicht auf Knopfdruck kreativ zu sein. Produktiv geht schon eher, aber die Kreativität ist so eine Sache. Daher habe ich mir das mit dem Homeoffice mit Kind wirklich sehr schwierig vorgestellt und es noch nie aus der Perspektive heraus gesehen, dass es auch Vorteile haben kann, wenn man in bestimmten Zeiten möglichst viel erledigt haben muss…

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